Ausgabe Dezember 2014

emobility tec 04/2014

Systeme, Komponenten und Technologien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

  • Energie + Antriebe: Elektrischer Zuheizer, 48-V-Hybridtechnik und Range-Extender
  • Test + Validierung: Smart-Testing für Smart-Charging, EMV-Prüfung, Isolationstest
  • Kunststoffe: Nichts leichter als das

Inhalt

Märkte + Technologien

  • Meldungen: Nachrichten aus der Welt der Elektromobilität
  • Leichter Lastesel: Er ist ein Fliegengewicht, kann aber schwerste Lasten schleppen: der Kulan, ein elektrobetriebenes Leichtbaufahrzeug für die Landwirtschaft.
  • Formel-E setzt auf drahtloses Laden: Drahtloses Laden ist bei der Formel-E ein großes Thema. Zunächst werden das Medical-Car und das Safety-Car induktiv geladen, aber die FIA hat noch ganz andere Pläne rund um die neue Rennserie.

Messen + Kongresse

  • E-Mobility in München: Mit über 400 Ausstellern aus 28 Ländern und über 12.000 internationalen Besuchern positioniert sich die Münchner E-Car-Tec als Leitmesse.
  • Electronica 2014: Zu ihrem 50. Geburtstag glänzte die Electronica mit gut 73.000 Besucher aus über 80 Ländern und 2737 Ausstellern. Dabei spielten die Automobilbranche und die E-Mobilität eine wichtige Rolle.
  • IAA Nutzfahrzeuge: Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 waren diverse Elektrifizierungs- und Hybridisierungslösungen zu sehen. Die Redaktion hat sich vor Ort in Hannover umgeschaut und interessante Innovationen gesehen.
  • Elektromobilität in Ludwigsburg: Auf dem 18. Fachkongress „Fortschritte in der Automobil-Elektronik“ standen vier E-Mobility-Vorträge auf der Agenda. Neben der Marktentwicklung ging es um Hochvolt-Systeme aus Japan, während zwei deutsche OEMs über ihre Erfahrungen beim Anlauf ihrer EVs berichteten.

Energie + Antriebe

  • Elektrische Zuheizung: Eberspächer Catem hat bereits diverse elektrische Beheizungslösungen in Serie und präsentiert aktuell die dritte Gerätegeneration, die vor allem hinsichtlich Gewicht und Bauraum Vorteile bietet.
  • Von der Theorie zur Praxis: Valeo veranstaltet in der Mercedes-Benz-Lounge der Mercedes-Tribüne des Hockenheim-Ring ihren Media-Day 2014. Spezialisten des Unternehmens stellten dabei neue Produkte und Innovationen vor. Bei Fahrten mit verschiedenen Fahrzeugmodellen auf der Rennstrecke konnten wir diese ausgiebig testen.

Test + Validierung

  • Durchgängige Testfallabdeckung: Je mehr E-Fahrzeuge und Ladesäulensystemen es gibt, desto wichtiger werden die Interoperabilität und Normkonformität. Um dies abzuprüfen und Ursachen für Ladeabbrüche aufzuzeigen ist eine durchgängige Testfallabdeckung mit offener Testumgebung notwendig.
  • Mehr EMV mit weniger Schirm: In jedem E-Fahrzeug ist Leistungselektronik verbaut, die enorme EMV-Probleme verursacht. Statt stur auf möglichst umfangreiche Schirmung zu setzen, lautet eine sinnvollere Strategie, die Probleme zu analysieren und aus dem Pool möglicher Gegenmaßnahmen die besten auszuwählen.
  • Permanente Isolationstests: Das Isolationsüberwachungsgerät (Isometer) IMD165 ermöglicht die Überwachung des Isolationswiderstandes von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, um die elektrische Sicherheit zu erhöhen. Es erkennt Fehler bereits vor dem Start.

Kunststoffe + Leichtbau

  • Gewichts- und Kostenmanagement: Klassische Optimierungsansätze genügen für Elektro- und Hybridfahrzeuge nicht mehr: die Gewichts- und Kostenziele widersprechen sich. Die Autoren stellen ein mehrdimensionales Kosten- und Gewichtsmanagement vor.
  • Onsert für Composite-Materialien: Schweißen, schrauben und nieten lassen sich CFK und GFK nicht so einfach: Für stabile Verbindungen sind neue Techniken gefragt. Das Onsert von Delo und Böllhoff bewährt sich bereits in der Serienproduktion des BMW i3.
  • Leichte Strukturbauteile: Elring-Klinger trägt mit zukunftsweisenden Technologien und anspruchsvollen Produktlösungen ein Stück zur Mobilität von morgen bei. Dabei spielen sowohl das klassische Produktportfolio als auch neue Wege eine bedeutende Rolle.
  • Gezielt verstärken: Unidirektional verstärkte Tapes sind die ideale Lösung, um in einem Bauteil lokale Spannungsspitzen zu absorbieren. Die Verstärkungsbänder ermöglichen bisher unerreichte Festigkeitswerte und erlauben so konkurrenzfähige Metall­ersatz-Lösungen bei anspruchsvollsten Anwendungen.
  • Leichtbauwerkstoff Vulkanfiber: Eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Dortmund untersucht das auf Cellulose basierende Vulkanfiber. Im Fokus steht das Verhalten bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen.
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